Warum Kaffee manchmal anders schmeckt als erwartet
Fruchtig, nussig, schokoladig oder würzig – Kaffee kann erstaunlich vielfältig sein. Doch warum schmeckt dieselbe Bohne zu Hause manchmal anders als im Café oder in der Rösterei?
Neben der Bohne selbst beeinflussen mehrere Faktoren ihren Kaffeegenuss.
Die Wasserqualität:
Sehr kalkhaltiges Wasser kann feine Aromen überdecken. Gefiltertes Wasser sorgt häufig für einen klareren Geschmack.
Die Brühtemperatur:
Zu heißes Wasser kann Bitterstoffe betonen. Für Filterkaffee empfehlen sich etwa 92 bis 96 °C – das Wasser sollte nach dem Aufkochen also einen kurzen Moment ruhen.
Die Dosierung:
Etwa 60 g Kaffee auf einen Liter Wasser verwenden. Das heißt, für eine große Tasse mit 300 ml sind das rund 18 g Kaffee.
Die Durchlaufzeit:
Läuft das Wasser zu schnell durch, schmeckt der Kaffee oft dünn und säuerlich. Dauert es zu lange, kann er bitter werden. Hier zählt das Mittelmaß.
Unser Tipp:
Ändern sie beim nächsten Kaffee nur einen Faktor – zum Beispiel etwas mehr Kaffee oder eine andere Wassertemperatur. So finden sie heraus ganz einfach heraus, wie ihnen deine Lieblingsbohne am besten schmeckt.

